In stundenlanger Schmiedearbeit wird das verschweißte Schichtmaterial
von Goldschmiedemeister Markus Wiesner in Form gebracht. Vierzig bis
fünfzig mal wird das Metall dabei immer wieder abwechselnd geglüht und wieder geschmiedet. Es erfordert dabei viel
Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Durch ganz verschiedene
Bearbeitungstechniken ergeben sich dabei immer wieder neue und
andersartige Muster. Charakteristisch
für die Mokume Gane Technik ist vor allem, daß beide Ringe eines
Trauringpaares aus einem Strang verschweißter und tordierter
Metallschichten geschmiedet werden, und dieser Strang dann zweimal in
Längsrichtung aufgesägt und aufgeweitet wird, so daß später
fugenlose Ringe geschmiedet werden können. Diese traditionelle Technik
ist für die Mokume Gane Qualitäts- und zugleich Erkennungsmerkmal. Dies bedeuted,
dass unsere Ringe im Vergleich zu den oft deutlich günstigeren Ringen fugenlos gearbeitet
sind, d.h. diese nicht an der Unterseite offen sind und verlötet werden müssen.
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